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Stand: 30. Oktober 2026 · keine Steuer- oder Rechtsberatung

E-Rechnung per E-Mail bekommen: So öffnen und prüfen Sie sie

Ein Lieferant schickt Ihnen eine Rechnung als XML-Datei. Sie klicken sie an, und der Browser zeigt nur Code. Das ist kein Fehler, sondern eine XRechnung. Sie ist für Programme gemacht, nicht für Menschen. So kommen Sie trotzdem schnell an den Inhalt.

1. Datei speichern

Speichern Sie den Anhang aus der E-Mail auf Ihrem Rechner. Bei einer XML-Datei handelt es sich um eine XRechnung. Bei einem PDF kann es eine ZUGFeRD-Rechnung sein, also ein PDF mit Daten darin, oder ein normales PDF. Mehr dazu in XRechnung oder ZUGFeRD.

2. Lesbar machen

Dafür haben Sie mehrere Möglichkeiten:

Vorsicht bei Online-Viewern, bei denen Sie die Rechnung hochladen müssen. Damit geben Sie die Daten Ihres Lieferanten und Ihre eigenen an einen fremden Dienst. Ein Viewer, der im Browser arbeitet, braucht das nicht.

3. Vor dem Bezahlen prüfen

Eine E-Rechnung kommt wie jede andere per E-Mail und kann gefälscht sein. Prüfen Sie vor der Zahlung:

4. Richtig aufbewahren

Aufbewahren müssen Sie die E-Rechnung selbst, also die XML-Datei bzw. das ZUGFeRD-PDF mit den Daten darin, unverändert. Ein Ausdruck oder ein PDF, das Sie aus der XRechnung erzeugt haben, ist nur eine Lesekopie und ersetzt das Original nicht. Buchungsbelege bewahren Sie 8 Jahre auf.

Wenn es mehr werden

Bei ein paar E-Rechnungen im Monat reicht ein Viewer. Wenn es mehr werden, lohnt sich eine Software, die die Rechnungen sammelt, Betrag, IBAN und Fälligkeit übernimmt, an Fristen erinnert und die Zahlung vorbereitet. Das macht Dueinbox: Sie leiten die E-Mail weiter, Dueinbox liest die Rechnung aus und erinnert Sie an die Fälligkeit.

Quellen